Grundschule am Insulaner

Leseprojekttage – ein Beispiel

Jacob/Lenz
Klasse 5/6

Vom 25. bis zum 28.01.2016 fanden die diesjährigen Lesetage statt.
Ein Angebot für die Klassenstufe 5/6 war „Ball und Buch“.
32 Schüler/Innen trafen sich dazu in der JFS „Imme“, begleitet von Frau Jacob und Frau Lenz. Das Projekt gliederte sich in drei Arbeitsfelder:

  • - Lesen Grundlage war das Buch „Der ganz große Traum“ von Rainer Moritz, geschrieben zu dem gleichnamigen Film von Sebastian Grobler. Außerdem gab es ergänzende Texte u.a. aus Geolino Extra „Fußball“ und Geolino Extra „Die Geschichte Deutschlands“.
  • - Sport Ein wichtiges Thema war „Schule und Sport“ im Deutschen Kaiserreich. Dass Kinder Bewegung brauchen, ist inzwischen unumstritten. Das Projekt „Ball und Buch“ lieferte hier viele Möglichkeiten, Bewegung thematisch sinnvoll einzubauen. Vom Spiel mit ganz unterschiedlichen Bällen bis hin zum Turnen wie zu Kaisers Zeiten haben wir so allerhand ausprobiert.
  • - Medium Film Wir haben den Film abschnittsweise angesehen. Die Darstellungen von Schule, Sport und Gesellschaft unterstützten die Schüler/Innen darin, sich ein Bild von einer Zeit zu machen, die im Unterricht der Grundschule nicht ausdrücklich behandelt wird.

Wir hatten vier „bewegte“ Tage. Inhaltlich, aber auch von der Stimmung her. Die Kinder zeigten sich sowohl von den Themen des Filmes und des Buches als auch von den Zusatzinformationen und unseren Sporteinheiten angesprochen und berührt.
Auch wir Lehrerinnen hatten ein gutes Gefühl und konnten die Tage mit der großen, gemischten Gruppe genießen. Am Ende blieb der Eindruck von einem „wirklich schönen Projekt“. Das traf wohl auch für die meisten Teilnehmer/Innen zu, denn die Feedbacks, die die Kinder am letzten Tag abgaben, waren ausgesprochen positiv.

Hier einige Beispiele zu „Das möchte ich den Leitern des Projektes sagen (Lob, Kritik, Hinweise, Vorschläge zur Verbesserung)

  • - „ Ich fand es sehr gut und spannend, dass wir nicht nur gelesen haben, sondern auch den Film gesehen und Sport getrieben haben.“
  • - „Ach nichts, es war einfach nur schön.“
  • - „Ich fand, Sie haben das Projekt gut und nett gestaltet. Es hat Spaß gemacht.“
  • - „Es war ein tolles Projekt und ich fand gut, dass wir in die Turnhalle gegangen sind und auch den Film geguckt haben.“
  • - „Ich fand das Leseprojekt cool und es hat mit den Lehrern auch viel Spaß gemacht.“
  • - „Ich fand dieses Projekt sehr schön und würde mich freuen, wenn es noch mal so ein Projekt geben würde.“
  • - „Ich möchte sagen, dass es mir Mega -Spaß gemacht hat und dass ich es immer wieder wählen würde.“
  • - „Ich hatte viel Spaß, am meisten beim Blindenfußball. Also ich fand alles super.“
  • - „Ich fand das Programm sehr gut wegen der abwechslungsreichen Beschäftigung. Ich hab keine Kritik.“
  • - „Ich fand die Projekttage gut. Vor allem die Mischung aus Lesen und Sport.“
  • - „Das Projekt war gut und witzig.“
  • - „Sie haben es gut aufgeteilt und es war super!“
  • - „Ich fand es toll, dass Sie, Frau Jacob und Frau Lenz, das Buch ausgewählt und dazu den Film besorgt haben. Es war auch gut, dass wir in die Imme gegangen sind. Vielen Dank für diese Leseprojekttage.“
  • - „Liebe Frau Jacob und Frau Lenz. Mit hat Ihr Projekt sehr gefallen. Zuerst dachte ich, dass ich gar nicht unbedingt zu „Ball und Buch“ wollte. Aber Sie haben mich davon überzeugt, dass man mit Lesen und Sport sehr viel anfangen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute und danke schön, dass ich so ein schönes Projekt gehabt habe.“

Auch wir bedanken uns bei der netten, aufmerksamen und aktiven Gruppe und bei Jörg, der uns alle immer so freundlich als Gäste in seiner Einrichtung begrüßt und aufnimmt!

Es folgen ein paar Eindrücke in Bildern.

Foto von Büchern"Der ganz große Traum", Grundlage des Projektes "Ball und Buch"

Foto von Kindern mit Medizinball"Zur deutschen Kaiserzeit (1871-1918) war der Medizinball nicht aus dem Sportunterricht wegzudenken.
Disziplin und Gehorsam prägten Schule und Erziehung.
Unser Einstieg in das Thema!
Anschließend las Frau Lenz das erste Kapitel des Buches vor: "Schwächlinge. Alles Schwächlinge....."

Foto von lesenden KindernWas war das für eine Zeit?! Grundwissen erlesen.

Foto von BällenDas Angebot an Bällen ist heute zum Glück vielfältiger

Foto von lesenden Kindern in der SporthalleAuch in der Sporthalle kann das Lesen Spaß machen

Foto von Kindern mit Sichtschutz1874 kam in Braunschweig der Ball ins Rollen, heute gibt es sogar Blindenfußball.
Gelesen und nach einigen Vorübungen ausprobiert.

Foto von Mädchen an RingenAuf dem Stundenplan stand damals nicht Sport, sondern "Turnen". Die Geräte waren der Parallelbarren, das Pauschenpferd und die Ringe.

Foto von Junge an RingenÜbungen an den Ringen wurden gerne auch zur Disziplinierung/Strafe genutzt. So wurde mancher Schüler aufgezogen...so lange der Wille und die Kraft ihn hielten.

Foto von GruppenbildungWir haben bunt gemischte Zufallsgruppen gebildet.

Foto von Kindern im FrontalunterrichtZu Kaisers Zeiten gab es keine Gruppenarbeit. Frontalunterricht und aufrechtes Sitzen war angesagt - das gibt es allerdings heute auch noch.

Foto von offenem BuchEinzelne Kapitel des Buches wurden gelesen.

Foto von einem Arbeitsblatt... und ab und zu gab es auch ein Arbeitsblatt.

Foto von ArbeitsatmosphäreEs herrschte eine gute Arbeitsatmosphäre.

Foto von winkenden KindernDas Feedback der Gruppe zu ihrem Leseprojekt war ausgesprochen positiv.

Diese Seite wurde am 10.2.2016 aktualisiert.

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